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Erich-Kästner-Schule

Kindergarten | Grundschule | Gymnasium

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Am 30. und 31.Mai besuchten wir mit den Schülern aus der 3. und 4. Klasse die Städte Gabrovo und Kasanlak.

In sonniger Stimmung machten wir uns auf den Weg.

Die erste Sehenswürdigkeit, die wir besichtigten, war das ethnographische Freilichtmuseum „Etara“. Wir lernten den bulgarischen Alltag, Kultur und Handwerkkunst kennen, sahen uns Musterbeispiele der Balkanarchitektur an, die die eigenartige Begabung der Baumeister aus der Zeit der bulgarischen Wiedergeburt aufzeigte, wir probierten auch die berühmtesten Zucker-Hähne am Stiel.

Danach besuchten wir das Museum der Bildung. Dort sahen wir uns Dokumente, Fotos und Materialien an, die sich auf das bulgarische Bildungswesen vom 10. Jh. bis zur Gegenwart beziehen. Die Nachbildung eines Klassenzimmers in einer Klosterschule und in der ersten neubulgarischen Schule ließ uns den Geist der bulgarischen Wiedergeburt spüren.

Vor dem Denkmal von Vassil Aprilov bekamen die Schüler aus der 3. Klasse ihre Zeugnisse.

Der Weg führte uns auch in das Haus des Humors und der Satire. Wir lernten die Humorkunst aus der ganzen Welt kennen, betrachteten authentische afrikanische Masken, Karnevalskostüme und Accessoires und wir erfuhren, wie wir aussehen, wenn wir vor einem krummen Spiegel stehen.

Am nächsten Tag besuchten wir das Freiheitsdenkmal auf dem Gipfel Schipka. Nachdem wir die 894 Stufen bestiegen hatten, sahen wir uns die Sammlungen an, deren Ausstellungsräume auf sieben Etagen verteilt sind, wie z.B. Sammlungen von Orden und Medaillen, sowie die Kopie der Fahne von Samara. Wir erfuhren über Tapferkeit der russischen Soldaten und der bulgarischen Landwehrsoldaten während der fünf Monate langen Verteidigung von Schipka. Danach fuhren wir zur Gedächtniskirche „Christi Geburt“ in der Stadt Schipka, die am Fuß des Balkangebirges liegt. Noch aus der Ferne erblickten wir die goldenen Kuppeln der Kirche, die einem Märchenschloss ähnlich waren.

So unbemerkt gelangten wir in das Rosental. Bemerkenswert war der Besuch des thrakischen Grabmals von Kasanlak, das mit seinen Wandmalereien einzigartig ist. Besonders interessant war der Vortrag über das Leben und den Glauben der altertümlichen Thraker. Mit wunderschönen Erinnerungen, neuen Kenntnissen und guter Stimmung endete diese außergewöhnliche Frühlingsreise.

 

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